Steven Raddatz ist der neue Leiter der Wohnanlage „Würfel” in Parchim

Parchim · Seit Anfang des Jahres ist Steven Raddatz Leiter der Wohnanlage „Würfel”. Der Staatlich anerkannte Erzieher ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt mit seiner Familie bei Lübz. Der 31-Jährige ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seines Dorfes und spielt seit drei Jahren in der Band „Green Morning” die E-Gitarre. Wir sprachen mit ihm nach den ersten Wochen über sein neues Betätigungsfeld.

Herr Raddatz, hat es Ihnen bei Ihrem alten Arbeitgeber nicht gefallen?
Ich war im Kreisverband Parchim der Volkssolidarität im Qualitätsmanagement für die Bereiche Pflege und Kita zuständig. Das war schon ein interessantes Betätigungsfeld mit Verantwortung. Im vergangenen Jahr habe ich dann die Anzeige auf der Homepage der Lewitz-Werkstätten gelesen, mit der eine „Betreuungsfachkraft mit Leitungsfunktion” gesucht wurde, und das hörte sich für mich spannend an …

Auf was freuen Sie sich im neuen Job am meisten?
Eindeutig auf die Zusammenarbeit/das Zusammenleben mit den Bewohnern. Dann freue ich mich auf das Flexible und Lebhafte in meinem neuen Umfeld. Ich spüre hier jeden Tag, dass ich nah an Menschen bin und dass ich gebraucht werde.

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen?
Es ist grundsätzlich eine große Herausforderung, alles unter einen Hut zu bekommen – die Bewohner von vier Häusern und das gesamte Betreuungsteam. Die Planungen und der „Papierkram”, die absichern sollen, dass alles Ineinandergreift, sind schon sehr aufwendig.

Und wie wurden Sie nun auf- und angenommen?
Sehr, sehr gut! Die Teammitglieder, so war jedenfalls mein Eindruck, haben sich über die Verstärkung gefreut. Von ihnen erhalte ich jederzeit alle erdenkliche Hilfe. Und die Bewohner sind sehr aufgeschlossen und herzlich.

Blicken wir voraus: Welche Höhepunkte stehen in diesem Jahr an?
Auf jeden Fall die Feierlichkeiten zum 800. Geburtstags von Parchim. Da werden wir sowohl am Festumzug selbst teilnehmen als auch im Publikum das bunte Treiben beobachten. Dann freuen wir uns natürlich auf das große Sommerfest aller Wohnanlagen im Haus der Jugend.
Geplant ist für dieses Jahr, noch eine neue Gartenecke zum gemütlichen Sitzen anzulegen
Richtig „große Kaliber” gibt es auch im nächsten Jahr. Da wird es ein Doppeljubiläum für uns geben. Wir feiern nicht nur 35 Jahre Lewitz-Werkstätten, sondern die Wohnanlage „Würfel” wird 20 Jahre alt. Da werden wir mit den Bewohnern, dem Team und den Angehörigen kräftig feiern.

Gibt es etwas, das Sie in der Wohnanlage verändern oder verbessern wollen?
Also ich habe mir auf die Fahnen geschrieben, dass ich weiter unseren Teamzusammenhalt hochhalte. Ich möchte das Klima der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung bewahren. Wir haben in unserer Wohnanlage vier Häuser und die gehören zusammen. Das Motto könnte lauten „Alle unter einem Dach”.