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„Das muss einfach weitergehen!”


       29.11.2017 - Projekt von Schülern und Mitarbeitern der Lewitz-Werkstätten endete mit Jubel und Anerkennung
Ludwigslust • „Ihr bekommt erstmal alle eine Eins in Sozialkunde. Denn mehr sozial geht ja gar nicht.” Die Überraschung war perfekt. Der Satz ihrer Sozialkundelehrerin Antje Zachow sorgte für großen Jubel bei den Schülern der Peter-Joseph-Lenné-Schule, die mit Mitarbeitern der Lewitz-Werkstätten in großer Runde versammelt waren, um eine gemeinsame „Arbeitswoche” feierlich ausklingen zu lassen.

Was war passiert? Fünf Tage lang gestalteten acht Acht- und Neuntklässler zusammen mit ebenso vielen Frauen und Männern aus der Betriebsstätte Ludwigslust der Lewitz-Werkstätten kleine Kunstwerke auf Leinwand. Jeweils für zwei Stunden am Tag bildeten sie gemischte Teams, bestehend aus je einem Menschen mit Behinderung und einem Schüler, die alle Schritte von der Motividee bis zum fertigen Bild selbständig absolvierten.      
Fachlich angeleitet wurde die bunte Truppe vom Künstler Kai Arendt. Er konnte Fragen an den Staffeleien beantworten wie „Kann ich diese mit jener Farbe mischen?” oder „Wie teile ich mein Bild auf?” 
Mit dem Entstehen der Acrylbilder im Format 60 x 50 Zentimeter entwickelten sich auch die persönlichen Beziehungen untereinander. Ilona Kammrath, Bereichsleiterin Arbeit in der Betriebsstätte Ludwigslust, ist sehr angetan von der Woche: „Ich war total begeistert und überrascht, wie es gleich los ging. Die Chemie zwischen den Projektteilnehmern stimmte schnell. Es wurde viel miteinander gelacht. Aber das Schönste und Wichtigste ist, dass wir uns alle besser kennengelernt haben. Zwei Schüler haben die Tage sogar dazu inspiriert, im nächsten Jahr ein Praktikum bei uns zu machen. Das ist toll!”
Auch die Schüler und Mitarbeiter selbst fanden das Miteinander cool und auch hilfreich. Denn obwohl Schule und Werkstätten unmittelbare Nachbarn sind, gibt es solch intensiven Kontakt miteinander nicht. Doch jetzt, sind sich alle einig, ist das Eis gebrochen.
So flogen bei der Präsentation der Bilder, auf der gerade die Farben getrocknet waren, die Komplimente hin und her. Nico Gottschalk begründete die Farbenfreude des von ihm und seiner Teampartnerin Marie-Sophie Hochschild gemalten Bildes damit, dass ja Marie-Sophie ebenfalls immer lacht und „bunt” ist. Auch Eileen Kirberg und Stella Tröh freuen sich, dass sie sich so gut kennenlernen durften. Sie haben ihr Werk „Butterfly” genannt. Eine Wiese, ein Elefant, viele Schmetterlinge, Sonne, Wolken und ein riesiger Regenbogen sind auf dem Bild zu sehen. „Wir wollen mit dem Bild zeigen”, sagen die Beiden, „dass alle – ob Tier oder auch Mensch – miteinander klar kommen können und dass man jeden Tag genießen sollte.” 
Die Bilder, die vor Lebensfreude nur so strahlen, werden nun auf „Tournee” gehen und der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben dem Landratsamt und den Lewitz-Werkstätten, die sich als Aussteller anbieten, fanden die Künstler auch die Idee gut, die Werke zur Einweihung des Atriums in der Lenné-Schule zu zeigen.
Alle Mitwirkenden am Projekt „Inklusiv kreativ – Demokratie erleben” sind sich einig: „Das muss einfach weitergehen!” Das Projekt wurde im Rahmen der Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben! - Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ und  in Kooperation mit der Koordinierungs- und Fachstelle, Uta Gellermann, des Büros für Chancengleichheit Landkreis Ludwigslust-Parchim umgesetzt. 
 
Foto: Eileen Kirberg (re.) und Stella Tröh mit ihrem Bild „Butterfly”.
 
 


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